EINSATZBEITRÄGE Dezember 2002 / 1

 

24. Dezember 2002
Zwei Pkw-Bergungen nach Glatteis-Ausrutschern

Pkw-Bergung

Fotos stammen von der
2. Fahrzeugbergung am
Nachmittag des 24. Dezember.

Zu einem Verkehrsunfall in der Ortschaft Ufer wurden die Einsatzkräfte der FF Alkoven am 24. Dezember 2002 um 11.50 Uhr alarmiert. Der Lenker eines Pkws war auf einer Eisplatte in einer Kurve ins Schleudern gekommen und in der Folge in einen Garten geschlittert. Das Fahrzeug saß mit der Bodenplatte auf dem Randsteinen auf, so dass der Besitzer über die Landeswarnzentrale die FF Alkoven um ihre Hilfeleistung ersuchte. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr krachte noch ein Mopedauto in das bereits stehende Fahrzeug, der Lenker dieses Fahrzeuges konnte aufgrund der Eisplatte ebenfalls sein Auto nicht mehr kontrollieren.
Aufgrund der vorherrschenden Lage wurde das Kranfahrzeug an die Unfallstelle nachbeordert. Da die FF Alkoven mannschaftsmäßig stark vertreten war, gelang es noch vor dem Eintreffen des Krans, das Unfallfahrzeug per Anheben und Ziehen mit Muskelkraft aus dem Garten zu bergen. Das Mopedauto war bereits von der Unfallstelle entfernt worden.
Einsatzende: 12.21 Uhr.

Pkw auf der Böschung

Um 15.24 Uhr wurde die FF Alkoven erneut durch die Landeswarnzentrale alarmiert. In Straßham kam der Lenker eines Pkws auf der eisigen Fahrbahn ins Schleudern und schlitterte in Folge auf eine Straßenböschung, wo der Pkw hängen blieb. Aufgrund der schwierigen Zufahrt mit dem Rüstlöschfahrzeug wurde die tragbare Motorseilwinde des LFB-A auf die Ladefläche des Kommandofahrzeuges geladen und in weiterer Folge die Bergung des Pkws mit der Motorwinde durchgeführt.
Gegen 16.15 Uhr konnten die Einsatzkräfte vom 2. Einsatz dieses Tages einrücken.

 

21. Dezember 2002
"Eis-Nacht" verlief glimpflich

 

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In weiten Teilen Österreichs verwandelte einsetzender Nieselregen die Fahrbahnen in spiegelblanke Eisbahnen, so war dies auch in Alkoven der Fall.
Um 01.47 Uhr wurden vier Kameraden der FF Alkoven telefonisch ins Feuerwehrhaus beordert, da ein Pkw auf der B 129 aufgrund der Eisfahrbahn verunfallt war. Aufgrund der Vorhersage des Regens wurden auf dem Rüstlöschfahrzeug bereits am Abend zuvor Ketten angelegt, was sich auch bewährt hat.
Kurz nach dem Ortsende von Alkoven war auf der B 129 in Fahrtrichtung Linz in Pkw ins Schleudern und in eine angrenzende Wiese neben die Geleise der Linzer Lokalbahn geschleudert worden. Mit der Seilwinde des RLF-A konnte das Fahrzeug wieder zurück auf die Fahrbahn gezogen werden. Der Mercedes wurde nur leicht beschädigt und dessen Lenker konnte seine Fahrt wieder fortsetzen.
Einsatzende: 02.15 Uhr.

 

17. Dezember 2002
Hilfeleistung: Suche nach versunkenem Pkw

Schlauchboot wassern

Schlauchboot wassern

Der Lenker eines Pkws wollte am Sonntag, dem 15. Dezember 2002, in Mitterkirchen (Bezirk Perg) mit der Fähre auf die andere Uferseite der Donau nach Wallsee übersetzen. Auf der Fähre angekommen, verließ er - ohne einen Gang einzulegen oder die Handbremse anzuziehen - sein Fahrzeug, um das entsprechende Fahrgeld zu entrichten. Kurz darauf setzte sich der Pkw in Bewegung und rollte über die abwärts gerichtete Fahrrampe in die Donau. Nur weniger später versank das Fahrzeug in den eiskalten Fluten der Donau.
Erste Suchmaßnahmen von der Schifffahrtspolizei sowie örtlichen Einsatzkräften der Feuerwehren mit Echolot ließen auf einen möglichen Fundort schließen, so dass für Dienstag, dem 17. Dezember 2002, der entsprechende Bergungseinsatz mit Unterstützung von Tauchern angesetzt wurde.

Fähre, von dem der Pkw rollte

Suche mit Echolot

Am 17. Dezember 2002 trafen um 10.00 Uhr vormittags die Schiffahrtspolizei sowie die Freiw. Feuerwehren Hütting und Naarn am Ufer der Donau an. Unterstützung kam dabei vom Katastrophenhilfsdienst des Oö. Landes-Feuerwehrverband (Tauchdienstfahrzeug sowie Förstersonde) sowie zwei Tauchergruppen des Tauchstützpunktes 1 (FF St. Georgen und FF Alkoven mit Schlauchboot und Echolot).
Der noch am Sonntag vermutete "Liegeplatz" des abgetriebenen Pkws bestätigte sich nicht, so dass die Suche nunmehr mit zwei Booten und Echolot sowie einem Boot mit einer Förstersonde fortgesetzt wurde.
Mehr als drei Stunden lang suchten die Einsatzkräfte nach dem Pkw, fanden jedoch nie ganz konkrete Anhaltspunkte.

Display Echolot

Suche mit Förstersonde

Aufgrund der starken Strömung und der geringen Sichtweiter unter Wasser wäre es zum Einsatz-Zeitpunkt unverantwortlich gewesen, bei jeder möglichen Bodenerhöhung (welche durch das Echolot angezeigt wird) einen Taucher in die im dortigen Bereich zwischen 5 und 7 Meter tiefen Fluten zu entsenden.
In den Nachmittagsstunden wurde entschieden, den Einsatz abzubrechen. Die Schifffahrtspolizei wird den möglichen Lagebereich des Pkws in den nächsten Tagen verstärkt im Auge behalten!
Die FF Alkoven stand mit dem Kommandofahrzeug sowie dem Schlauchboot und vier Mann zwischen 09.00 Uhr und ca. 15.15 Uhr im Hilfeleistungseinsatz.

 

15. Dezember 2002
Bergungseinsätze bei Wintereinbruch

Zug gegen Pkw

Positionierung der Motorseilwinde

Der am Nachmittag des 15. Dezember 2002 gegen 16.30 Uhr einsetzende Schneefall verwandelte viele Straßen sehr rasch in blitzblanke Schnee- und Eisfahrbahnen. So wurde auch ein steiles Straßenstück in der Ortschaft Winkeln (Gemeinde Alkoven) zu einer Rutschbahn. Ein bergabwärts fahrender Pkw-Lenker musste aufgrund eines querstehenden Fahrzeuges sein Auto abbremsen und kam dabei ins Schlittern. Der Lenker versucht noch, in einen Feldweg einzubiegen, wobei jedoch das Heck des Pkws ausbrach und das Fahrzeug in den Straßengraben rutschte. Die gegen 19.40 Uhr alarmierte FF Alkoven unterstützte die Bergung des Pkws und konnte diesen unbeschädigt wieder auf die schneeglatte Fahrbahn zurückziehen. Einsatzende: 20.10 Uhr.

Seilwindenbergung

Einsatz abgeschlossen

Um 23.10 Uhr wurde die FF Alkoven erneut zu einem Bergungseinsatz gerufen. Der Lenker eines Pkws konnte sein Fahrzeug vor einem Bahnübergang in der Wehrgasse in Straßham aufgrund der vorherrschenden Straßenglätte nicht mehr rechtzeitig anhalten. Eine in diesem Moment vorbeifahrende Garnitur der Linzer Lokalbahn streifte das auf die Schienen ragende Fahrzeug im vorderen Bereich. Daraufhin wurde der Pkw über die Bahnböschung geschleudert, der Lenker blieb unverletzt und auch der Sachschaden hielt sich in Grenzen.
Eine Bergung bei Kranfahrzeug kam aufgrund der Oberleitung nicht in Frage und so wurde der Pkw in Zusammenspiel mit der Einbauseilwinde des Rüstlöschfahrzeuges sowie einer tragbaren Motorseilwinde schonend wieder auf die Straße zurückgezogen.
Der Schaden am Fahrzeug blieb derart gering, dass der Fahrzeugbesitzer die Fahrt nach der erfolgten Bergung fortsetzen konnte.
Einsatzende für die FF Alkoven: 00.20 Uhr.

 

12. Dezember 2002
Abendliche Ölspur in Ufer

 

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Zu einer Ölspur in  der Ortschaft Ufer wurde die Freiw. Feuerwehr Alkoven am 12. Dezember 2002 gegen 17.00 Uhr alarmiert. Ein Fahrzeug dürfte über eine längere Strecke immer wieder Öl verloren haben.
Über Gruppen-Pageralarmierung wurde einige Feuerwehrmitglieder ins Feuerwehrhaus gerufen, welche in Folge mit dem Rüstlöschfahrzeug nach Ufer ausrückten. Runde eine Stunde lang waren die Einsatzkräfte bei eisiger Kälte mit dem Binden der Ölspur beschäftigt.

Einsatzende: 18.20 Uhr.

 

10. Dezember 2002
Totenbergung - Person überfahren

 

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Von der Gendarmerie wurde die FF Alkoven am Abend des 10. Dezember 2002 - kurz vor 18.00 Uhr - zu einer Hilfeleistung auf einer Gemeindestraße in der Ortschaft Weidach gerufen. Die Anforderungen wurde zwecks Ausleuchtung einer Unfallstelle getätigt.
Zwei im Feuerwehrhaus anwesende Mitglieder
rückten mit dem Rüstlöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Dort stellte sich heraus, dass in der Dunkelheit eine 55-jährige Frau von einem Pkw niedergestoßen und getötet worden ist. Die beiden Feuerwehrkräfte beleuchteten für die Vermessungsarbeiten die Unfallstelle und unterstützten das Bestattungsunternehmen bei der Bergung der Person.
Weiters wurde das Unfallfahrzeug ins Altstoffsammelzentrum Alkoven gebracht.