EINSATZBEITRÄGE November 2002 / 1

 

25. November 2002
Verkehrsunfall und Pkw-Bergung aus Morast

Pkw-Bergung

Routinemäßige Bergungs-
arbeiten nach dem
Verkehrsunfall auf der B 129.

Am 25.11.2002 wurde die Feuerwehr Alkoven um 07.00 zu einem Verkehrsunfall auf der B129 in Fahrtrichtung Eferding alarmiert. Da der genaue Einsatzort nur ca. 300 Meter vom Feuerwehrhaus entfernt lag, waren die Einsatzkräfte sehr rasch vor Ort. Ein aus Richtung Eferding kommender Pkw-Lenker war in Richtung Alkoven unterwegs als ein vor ihm fahrender Pkw aus bisher ungeklärter Ursache leicht abbremste. Der hinter ihm fahrende Fahrzeuglenker konnte nicht mehr anhalten und fuhr aus diesen auf. Ein weiterer Pkw fuhr auf diese beiden auf. Verletzt wurde niemand. Die FF Alkoven führte die Aufräumungsarbeiten durch und brachte eines der Unfallfahrzeuge ins Altstoffsammelzentrum Alkoven.
Nach dem Einrücken kam ein Mann ins Feuerwehrhaus und bat die Feuerwehr um Hilfe. Er wollte im Ortsgebiet von Alkoven eine Abkürzung über einen Feldweg nehmen. Die Fahrt endete bald und der Lenker blieb mit seinem Wagen im Schlamm. Es gab weder ein "vor", noch ein "zurück". Zwei Männer der Feuerwehr Alkoven rückten mit dem Kommandofahrzeug aus und zogen den Mann samt seinem Fahrzeug wieder auf befestigten Untergrund zurück.

 

17. November 2002
Hilfeleistung: Traktor in der Mitte auseinandergerissen

Traktorunfall

Traktorunfall

Zu einem spektakulären Traktorunfall wurde die Freiw. Feuerwehr Wendling im Bezirk Grieskirchen am Abend des 16. November 2002 gerufen. Ein Landwirt war gegen 23.30 Uhr mit seinem erst vor drei Tage übernommenen Traktor im Gemeindegebiet von Wendling unterwegs. Da er zuvor noch einen Pflug am Traktor montiert hatte, befand sich im vorderen Bereich des landwirtschaftlichen Fahrzeuges ein Gegengewicht aus Beton, um das „Ausheben“ des Traktors zu verhindern. Den Pflug hatte der Landwirt bereits abgesetzt.

Traktorbergung

Verladen des Vorderteils

Während der Fahrt löste sich plötzlich das Betongewicht und stürzte zu Boden. In der Folge krachte der Traktor noch über das am Boden liegende Gewicht. Durch diesen Aufprall wurde der Traktor in zwei Teile zerrissen. Der Lenker hatte Glück, er überstand den Unfall unverletzt. Die eintreffenden FF Wendling führte erste Ölbinde- und Absicherungsmaßnahmen durch und verständigte darauf hin ein Unternehmen zur Bergung der beiden Fahrzeugteile. Nachdem das erste Unternehmen trotz anfänglicher Zusage nicht zur Unglücksstelle kam und ein zweites sich nicht im Stande sah, die Bergung durchzuführen, wurde gegen 01.20 Uhr des 17. November 2002 das Kranfahrzeug der Feuerwehr Alkoven alarmiert. Über Telefon alarmiert, rückten gegen 01.30 Uhr vier Feuerwehrmitglieder der FF Alkoven mit dem Kranfahrzeug sowie dem Kommandofahrzeug nach Wendling ab und traf dort gegen 02.10 Uhr ein. Mit dem Kran wurde der vordere Teil des zerrissenen Traktors auf einen vom Landwirt bereitgestellten Anhänger verladen. Der zweite Fahrzeugteil wurde mit dem Kranfahrzeug selbst zum Bauernhof des Fahrzeugbesitzers geschleppt.

Bergung des 2. Fahrzeugteils

Bergung des 2. Fahrzeugteils

Nach dem Freimachen der Fahrbahn konnten alle eingesetzten Kräfte von der Unfallstelle abrücken. Die FF Alkoven beendete den Einsatz im Morgengrauen um 05.35 Uhr.

Traktorbergung

Traktorbergung

Bereits in der Nacht zuvor war die Nacht für die Mitglieder der FF Alkoven von einem Alarm unterbrochen. Gegen 02.30 Uhr mussten die Einsatzkräfte zu einem Brandmelderalarm ausrücken, welcher sich jedoch als Fehlalarm herausstellte.

 

12. November 2002
Ölaustritt nach Motorschaden

Ölaustritt

Die Einsatzkräfte brauchten
lediglich das Tor des
Feuerwehrhaus öffnen, um
zur Einsatzstelle zu gelangen.

Unmittelbar vor dem Feuerwehrhaus Alkoven verursachte am 12. November 2002 ein Motorschaden an einem Postbus eine größere Ölspur auf der Bundesstraße 129. Der Lenker des Busses hielt das Fahrzeug direkt vor dem Feuerwehrhaus Alkoven an und verständigte über die angrenzende Raiba-Filiale die Feuerwehr Alkoven. Zwei telefonisch verständigte Mitglieder banden das Öl vor dem Feuerwehrhaus bzw. auf der Bundesstraße mit rund einem Sack Ölbindemittel.
Einsatzzeit: ca. 11.50 Uhr bis 12.20 Uhr.

 

6. November 2002
Zwei Unfälle während Berufsverkehrslawine

Unfall Wehrgasse

Unfall Wehrgasse

Über Alarmsirene und Personenrufempfänger wurde die FF Alkoven am 6. November 2002 um 16.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B 129 in Höhe der alten Kläranlage bzw. Wehrgasse alarmiert. Diese Gasse wird von vielen Pkw-Lenkern während der Stoßzeiten als Abkürzung verwendet, um dem Rückstau der B 133 im Kreuzungsbereich mit der B 129 zu umgehen.
Beim Einbiegen von der Wehrgasse in das schnurgerade Stück der B 129 dürfte der Lenker eines aus Tschechien stammenden Pkws einen aus Linz kommenden Lkw-Zug übersehen haben. Dem Lkw-Lenker gelang es im letzten Moment, eine seitliche Kollision mit dem Pkw zu vermeiden und so einen folgenschweren Unfall zu vermeiden. Durch das Ausweichmanöver kollidierte der Lkw mit dem Pkw "nur" mehr im vorderen Bereich des Fahrzeuges. Verletzt wurde dabei niemand. Die mit drei Fahrzeugen ausgerückten Einsatzkräfte der FF Alkoven räumten die Unfallstelle und konnten gegen 17.15 Uhr wieder einrücken.

Unfall Wehrgasse

Unfall Wehrgasse

Das Kommandofahrzeug rückte als letztes vom Unfallort ab und war noch keine 200 Meter davon entfernt, als die Einsatzkräfte im Rückspiegel den nächsten Unfall beobachteten. Ein Abschleppfahrzeug nahm einer ebenfalls aus der Wehrgasse in die B 129 einbiegenden Pkw-Lenkerin die Sicht. In Folge wurde der Pkw von einer aus Richtung Alkoven kommenden Lenkerin gerammt. Aber auch hier war Glück im Spiel: Keine der Beteiligten wurde verletzt.
Die bereits wieder ins Feuerwehrhaus eingerückten Kräften machten sich nach der erneuten Anforderung über Funk wieder auf dem Weg zur Unfallstelle. Dort wurden ausgeflossenes Mineralöl gebunden, beide Unfallfahrzeuge geborgen sowie die Fahrbahn frei gemacht.
Drei Mann der Wehr waren mit der Bewältigung der Berufsverkehrslawine beschäftigt, um diese an der Unfallstelle vorbeizulotsen.
Einsatzende: 18.30 Uhr. 
(Bilder stammen vom 2. Unfall)
Ergänzende Info: Auf der B 129 werden derzeit pro Tag 14.000 Fahrzeuge registriert, für die nächsten Jahre wird ein weiterer, deutlicher Anstieg der Verkehrsfrequenz durch Alkoven prognostiziert, was sich speziell in den Spitzenzeiten am Morgen und am Abend deutlich macht. Im Ortsgebiet von Alkoven werden in nächster Zeit vier Ampeln eingerichtet werden, um das Einbiegen in die B 129 vom Ortsgebiet aus zu erleichtern.

 

2. November 2002
Hilfeleistung bei umgestürzten Lkw

Lkw-Bergung

Bergung des Lkws mit
zwei Seilwinden!

Im Gemeindegebiet von Fraham ereignete sich am Samstag, dem 2. November 2002, auf der B 134 ein Verkehrsunfall, bei dem ein Lkw auf der Bundesstraße umstürzte und dort zum Liegen kam. Die alarmierten Feuerwehren Fraham, Finklham, Steinholz und Scharten ließen um 10.00 Uhr die Freiw. Feuerwehr Alkoven mit dem Kranfahrzeug alarmieren.
Da sich gerade 6 Mann im Feuerwehrhaus befanden und über Funk den Alarmierungsauftrag an die Landeswarnzentrale verfolgten, rückte diese Mannschaft ohne weitere Alarmierung mit dem Kranfahrzeug sowie dem Kommandofahrzeug zur rund 11 km entfernten Einsatzstelle aus.
Der Einsatzleiter der Alkovener Gruppe, BR Walter Burger, entschied, die Bergung des verunfallten Lkws mit zwei Seilwinden durchzuführen. Mit der 8-Tonnen-Seilwinde des Kranfahrzeuges wurde das Fahrzeug schließlich aufgerichtet, während es mit der Seilwinde des Tanklöschfahrzeuges der FF Fraham gegengesichert wurde. So konnte die Bergung rasch und ohne weitere Beschädigung des Lkws durchgeführt werden.
Einsatzende für die FF Alkoven: 11.15 Uhr.