EINSATZBEITRÄGE April 2005

 
 

24. April 2005
Feuer am Ausflugsschiff in Wilhering

Um 10.01 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehr Edramsberg, Schönering und Wilhering am Sonntag, dem 24. April 2005, zu einem Brand eines Schiffes im Schleusenbereich des Kraftwerkes Ottensheim-Wilhering alarmiert. Da sich das Wasserfahrzeug im Oberwasser befand, veranlasste die Einsatzleitung um 10.08 Uhr die zusätzliche Alarmierung der Feuerwehr Alkoven mit Wasserfahrzeugen. Nähere Angaben waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorhanden.

Im zum Zeitpunkt der Alarmauslösung anwesende Feuerwehrmitglieder der FF Alkoven konnten unverzüglich die Einsatzmittel (Boote) vorbereiten. Der Einsatzauftrag lautete, dass das Boot in Alkoven zu wassern und von dort anzurücken sei. So rückte das LFB-A mit dem Atemschutzanhänger in der Erstphase an und wählte ebenfalls den Weg über den Donaudamm, um den nachrückenden Kräften mit dem A-Boot und dem Schlauchboot gleich auch den Schranken für den Treppelweg zu öffnen.

Während die Besatzung mit dem Atemschutzanhänger über den Donaudamm zum Kraftwerk weiter fuhr, wurden die beiden Boote gewassert. Das Kranfahrzeug mit der Ölwehr-Donau-Ausrüstung rückte über die B 129 an.

Aus unbekannter Ursache war auf dem Ausflugsschiff "Helene" in einem Lagerraum unter Deck ein Feuer ausgebrochen. Aufgrund der Lage im Schleusenbereich konnten alle Passagiere das Schiff rechtzeitig verlassen. 
Trotz der schwierigen Lage des Brandobjektes - enge Zufahrten, weite Distanz hinsichtlich des Gerätetransportes) gelang es einem Atemschutztrupp der drei Pflichtbereichsfeuerwehren jedoch recht rasch, die Flammen mittels eines Schaumangriffs einzudämmen. Eine unterstützende Löschhilfe durch die FF Alkoven war schlussendlich nicht mehr erforderlich.

Mit dem Atemschutzanhänger wurden in weiterer Folge noch 12 Atemluftflaschen der eingesetzten Trupps wieder befüllt. Die FF Alkoven stand von 10.08 Uhr bis 12.15 Uhr mit 26 Mann sowie einem TLF-A 4000/200, einem LFB-A, einem KDO-F, dem Kranfahrzeug sowie A-Boot, Schlauchboot und Atemschutzanhänger im Einsatz.
Eine der wesentlichen Erkenntnisse aus dieser Hilfeleistung bestand darin, dass künftig hin in Wassern der Boote per Kran zeitlich gewinnbringender ist, anstatt eine längere Anfahrt über den Donaudamm bzw. auf dem Gewässer.


 

19. April 2005
Fahrzeuge bei Unfall beinahe in Bach gestürzt

„Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall“ lautete der Einsatzauftrag, am Dienstag, dem 19. April 2005, für die Feuerwehr Alkoven um 17.10 Uhr. Da sich einige Kameraden im Feuerwehrhaus befanden, konnte das RLF unverzüglich Richtung Einsatzort abrücken. Ca. 2 min später folgte auch das Kdo mit Abschleppachse. Am Einsatzort stellte sich folgende Situation: Eine aus Linz kommende Pkw-Lenkerin wollte in Höhe der alten Kläranlage links in die Wehrgasse einbiegen. In dem Moment, als sie abbog, wurde diese von einem ebenfalls aus Linz kommenden Pkw-Lenker überholt und gerammt.

Beide Fahrzeuge wurden dadurch in einen angrenzenden Garten geschleudert, durch den ein Bach führt. Für die Feuerwehr Alkoven galt es die beiden Fahrzeuge aus dem Garten zu bergen. So wurde weiters das Kranfahrzeug an die Einsatzstelle nachbeordert. Nachdem die Unfallstelle von der Gendarmerie vermessen und alles aufgenommen war, konnte mit den Fahrzeugbergungen begonnen werden. Die beiden Pkws wurden mit dem Kran aus dem Garten gehoben und anschließend ins ASZ verbracht. Dadurch sich im Garten ein Ölfilm gebildet hat (gerissene Ölwanne), wurde von der Feuerwehr Alkoven unverzüglich die BH Eferding in Kenntnis gesetzt. Diese veranlasste die Abgrabung des Erdreichs. Von der Feuerwehr Alkoven wurde noch ein Ölvlies bei einem Kanalaschacht aufgelegt, damit durch den einsetzenden Regen kein Öl in die Kanalisation fließen konnte.
Die FF Alkoven war mit einem RLF, KDO mit Abschleppachse und Kranfahrzeug von 17.10 bis 18.55 mit 20 Mann im Einsatz und wurde dabei von vier Mann der FF Polsing (1 LF-A) unterstützt. 
Am 15. April 2002 kam es bereits einmal zu einem Unfall dieser Art. Hierbei stürzte einer der beteiligten Fahrzeuge in den Bach, siehe Einsatzbericht.


 

10. April 2005
Feuer in der Garage

 

Über Alarmsirene und Personenrufempfänger wurden die Freiwilligen Feuerwehren Alkoven und Polsing am Sonntag, dem 10. April 2005, zu einem Fahrzeugbrand in Hartheim in die Adlergasse alarmiert. Kurz darauf rückten das RLF-A, das TLF-A sowie das LFB-A zum zwei Kilometer entfernten Einsatzort ab. Dort angekommen, zeigte sich, dass im Bereich der Garage ein Brand ausgebrochen war. Ein Nachbar bemerkte dies und verständigte sowohl die Feuerwehr als auch den Besitzer. Dieser konnte noch rettend mit einem Gartenschlauch eingreifen, so dass die eingetroffenen Feuerwehrleute lediglich Glutnester nachzulöschen hatten.
Die Garage und auch Teile der Mauer wurden durch Ruß in Mitleidenschaft gezogen. Da der Besitzer darauf bestand, die Aufräumarbeiten selbstständig durchzuführen, rückten die Einsatzkräfte kurze Zeit später bereits wieder ein. Einsatzende: 12.30 Uhr.

 

 

8. April 2005
Kopfverletzungen nach Kollision auf der Kreuzung

Um 14.54 Uhr wurden die Feuerwehren Alkoven und Polsing am 8. April 2005 zu einem Verkehrsunfall auf der Feldschusterkreuzung in Hartheim alarmiert. Auf der Kreuzung war der Lenker eines Pkws auf einer Nachrangstraße einfach in die unübersichtliche Kreuzung eingefahren und rammte dabei einen auf der Vorrangstraße fahrenden Pkw. Einer der Lenker prallte dabei mit dem Kopf gegen die Windschutzschreibe und erlitt dabei Schnittverletzungen im Gesicht. Er wurde vom Arzt sowie vom Arbeitersamariterbund Alkoven versorgt.
Beim zweiten Pkw ließ sich die Beifahrertür nicht öffnen und da die Fahrertür aufgrund eines Zaunes nicht zugänglich war, wurde die Tür mit dem hydraulischen Bergegerät der FF Polsing geöffnet und die geschockte Beifahrerin zur Betreuung ebenfalls an den ASB übergeben. Nach dem Freimachen der Kreuzung rückten die beiden Feuerwehren gegen 15.40 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus ein.

 

 

3. April 2005
Person unter Traktoranhänger

 

Nach einer außergewöhnlich langen, ruhigen Phase wurden die Einsatzkräfte der FF Alkoven und Polsing am Nachmittag des 3. April 2005 um 13.28 Uhr von der Landeswarnzentrale über Alarmsirene und Personenrufempfänger zu einem Personenrettungseinsatz alarmiert. "Menschenrettung beim Tennisplatz Alkoven" lautete der Alarmierungsauftrag, worauf die Besatzungen mit dem RLF-A sowie dem KDO-F zum nur wenige Hundert Meter entfernten Einsatzort ausrückten.
Dort war beim Handtieren bzw. angeblich spielerischen Umstellen ein mit Sand gefüllter Traktoranhänger umgestürzt, als die Deichsel voll eingeschlagen worden war. Der Anhänger stürzte um und eine Person kam mit dem Fuß unter der Last zum Liegen.  Bis zum raschen Eintreffen der Feuerwehrkräfte gelang es jedoch Passanten, den Mann aus der misslichen Lage zu befreien. Er wurde mit Beinverletzungen vom Arbeitersamariterbund Alkoven versorgt.
So beschränkte sich die Aufgabe der Feuerwehr im Aufstellen des Anhängers. Diese war rasch bewerkstelligt und der Einsatz konnte bereits um 14.15 Uhr wieder abgeschlossen werden.