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EINSATZBEITRÄGE DEZEMBER 2005 |
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Dem Alkovener Feuerwehrmann Hannes Doppler verdankt ein junges Alkovener Paar am 25. Dezember 2005 vermutlich das Leben. Auf dem Weg vom Feuerwehrhaus Alkoven nach Hause vernahm der junge Mann in einem als Mehrfamilienhaus genutztes Bauernhaus Brandgeruch. Als er durchs Stiegenhaus in den ersten Stock kam, bemerkte er aus einer Wohnungstür austretenden Rauch. |
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Hannes Doppler läutete und klopfte Sturm und weckte auf diese Weise das noch in der Wohnung schlafende Paar. Dieses konnte sich noch durch die bereits dicht verqualmte ins Stiegenhaus retten. Nachdem Doppler auch den Nachbarn auf die drohende Gefahr aufmerksam machte, ließ er über die Landeswarnzentrale in Linz die beiden Alkovener Feuerwehren (Alkoven, Polsing) alarmieren, welche um 11.33 Uhr über Alarmsirene und Personenrufempfänger verständigt wurden.. |
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Nur wenige Minuten nach dem Alarm
rückte die FF Alkoven mit einem RLF-A 2000, einem TLF-A 4000/200, einem LFB-A
sowie der Teleskopmastbühne (TB 32) zum nahe gelegenen Einsatzort aus.
Unverzüglich nahm ein Atemschutztrupp einen Erstangriff vor, konnte jedoch
dann keinen offenen Brand mehr feststellen. Die Wohnung wurde jedoch völlig
verrußt. Die kleine Ursache mit großer Wirkung geht nach den ersten
Ermittlungen zufolge auf eine Aquariumabdeckung (genutzt als Terrarium für
Schlangen) hervor. Die Beleuchtung begann in Folge eines technischen Defektes
zu schmelzen, was die starke und Ruß bildende Rauchentwicklung zur Folge
hatte. |
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Um 07.01 Uhr wurde der Kommandant der Feuerwehr Alkoven telefonisch über eine anstehende Fahrzeugbergung nach einem Unfall auf der B 129 nahe dem Feuerwehrhaus informiert. Ein Pkw würde auf den Gleisen der Linzer Lokalbahn stehen. Nach dem Auslösen der Personenrufempfänger der Gruppe "Kraneinsatz" konnten die Einsatzkräfte bis auf die Lenker des Kran- und Rüstlöschfahrzeuges gleich zu Fuß zur nahegelegenen Unfallstelle gehen. |
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Die Lenkerin eines Pkws dürfte - möglicherweise wegen Sekundenschlafs - in einer leichten Kurve von der B 129 abgekommen sein! In Höhe eines Fußgängerüberganges über die Lilo "schlüpfte" der Pkw genau zwischen Leitschiene und den Gleisen der Linzer Lokalbahn hindurch, rammte einen Zaun und kam schlussendlich direkt neben dem Bahngleis zum Stillstand. Die Frau blieb unverletzt, auch der Sachschaden am Pkw hielt sich in Grenzen. |
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Da der Bahnbetrieb nach wie vor
aufrecht blieb und die Leitungen weiterhin Strom führten, war ein entsprechend
vorsichtiger Kranbetrieb erforderlich. Während der Pkw mit der Seilwinde des
Rüstlöschfahrzeuges nach hinten gezogen wurde, erfolgte mit dem Kran die
Sicherung gegen ein Abrutschen auf die Gleise. In weiterer Folge wurde das
Auto angehoben, auf die Bundesstraße gehievt und am nur wenige Meter
entfernten Parkplatz abgestellt. |
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