EINSATZBEITRÄGE Mai 2005 - Block 2

 
 

31. Mai 2005
Umgestürzter Baum

 

 

Ein weiterer umgestürzter Baum beschäftigte einige Einsatzkräfte der FF Alkoven am Morgen des 31. Mai 2005 in Straßham. In der Römergasse war ein Baum umgestürzt. Die Besatzung des Rüstlöschfahrzeuges konnte das Hindernis rasch entfernen.

 

30. Mai 2005
Unwetter-Einsatz in Gstocket

Gegen 19.15 Uhr wurde die FF Alkoven während eines Unwetters zu einem umgestürzten Baum in Gstocket gerufen. Aufgrund des vorangehenden Doppel-Brandmelderalarms befanden sich noch ausreichend Feuerwehrleute im Feuerwehrhaus, so dass die Besatzung des Rüstlöschfahrzeuges unverzüglich ausrücken konnte.

Durch das Unwetter war ein Baum über die Fahrbahn gestürzt. Bei strömenden Regen zerlegten die Feuerwehrleute das Hindernis und machten die Straße wieder frei. Nach rund einer halben Stunde Einsatzzeit konnte die Hilfeleistung wieder abgeschlossen werden.


 

30. Mai 2005
Brandalarm im Doppelpack

 

 

Gegen 18.15 Uhr langte am 30. Mai 2005 ein Brandmelderalarm vom Institut Hartheim im Feuerwehrhaus Alkoven ein. Durch das neue Warn- und Alarmsystem, das derzeit in Oö installiert wird, erfolgt normalerweise die Weiterleitung der Meldung in die Oö. Landeswarnzentrale. Da sich zufällig ein Feuerwehrmitglied im Feuerwehrhaus aufgehalten hatte und eine Alarmierung seitens der LWZ noch nicht erfolgte, wurde der Alarm örtlich ausgelöst und die LWZ über die Eigenalarmierung informiert. Kurz darauf rückten das TLF, die TMB sowie das RLF ins Behindertenheim aus. Die Erkundung ergab jedoch, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, so dass die Einsatzkräfte nach rund 20 Minuten wieder einrücken konnten.

Aufgrund des regen Betriebes in der Landeswarnzentrale - in Teilen Oberösterreichs waren bereits zahlreiche Unwettereinsätze im Gange - dürfte jedoch die Alarmmeldung am Einsatzleitrechner nach wie vor offen gewesen sein. So wurde die FF Alkoven dann um 19.00 Uhr neuerlich zu einem Brandmelderalarm alarmiert. Hierbei stellte sich jedoch rasch heraus, dass es sich dabei eigentlich um jenen gehandelt hatte, zudem die Wehr bereits zuvor gerufen worden war.

 
 

13. Mai 2005
Schwerer Verkehrsunfall - Pkw gegen Bahnmasten geflogen - Person eingeklemmt

Über Personenrufempfänger- und Sirenenalarm wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Alkoven und Polsing am Freitag, dem 13. Mai 2005, um 20.57 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der B 129 in Höhe der Ortschaft Emling alarmiert. In kurzen Abständen rückten das RLF-A, das KDO-F (zweites Bergegerät) sowie das LBF-A zur Unfallstelle ab. Seitens der Landeswarnzentrale wurde zusätzlich die Freiw. Feuerwehr Fraham alarmiert.

Am Einsatzort angekommen bot sich den Kräften folgendes Bild: Der Lenker eines Pkws war in Fahrtrichtung Eferding von der Fahrbahn abgekommen und bereits eine längere Strecke quer über eine Wiese geschlittert. Auf dem Dach liegend prallte der Pkw in der Folge mit voller Wucht gegen einen Strommasten der dort vorbeiführenden Linzer Lokalbahn. In Höhe der Fahrertür krachte das Fahrzeug gegen den Mast und riss diesen ab.

Der Lenker wurde dabei im Wrack eingeklemmt. Rotes Kreuz und Notarztfahrzeug waren bereits an der Einsatzstelle. Da der Arzt beim jungen Mann keine Vitalfunktionen mehr feststellen konnte, entschied man sich unverzüglich für eine Crashrettung. Die Abschaltung des Stroms - die Lilo fährt mit Gleichstrom - der Bahn wurde unverzüglich veranlasst und erfolgte äußerst rasch, da diese vermutlich bereits durch die Gendarmerie bzw. Rettung in Auftrag gegeben werden dürfte. Dennoch war es für die Einsatzkräfte kein ungefährliches Unterfangen, da die Abschaltung noch nicht bestätigt worden war, dennoch aber eine Person ohne Lebensfunktionen zu retten war. Da keine Leitungen zu Boden hingen, wurde unverzüglich das hydraulische Bergegerät des Rüstlöschfahrzeuges sowie das Vario-Gerät des Kommandofahrzeuges in Stellung gebracht und mit der Befreiung des Eingeklemmten begonnen. Zuvor musste noch ein restlicher Teil des Stommastens mittels einer Motorkettensäge durchtrennt werden, um besser Zugang zum Unfallfahrzeug zu erhalten. Nach dem Durchschneiden des Gurtes konnte der Mann aus dem Fahrzeug befreit werden.

Im Anschluss wurde der Schwerstverletzte wurde von den Sanitätern bzw. Ärzten erfolgreich reanimiert und ins Krankenhaus gebracht. Leider waren alle Bemühungen der Rettungsteams umsonst, der 21-Jährige erlag wenig später seinen schweren Verletzungen.
Die FF Alkoven führte die Bergung des Unfallwracks durch und entfernte dieses von der Unfallstelle. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützten in weiterer Folge die zwischenzeitlich eingetroffenen Mitarbeiter der Linzer Lokalbahn bei den ersten Schadensbehebungen, so dass die Bahnstrecke wieder befahren werden konnte. Um 22.15 Uhr konnte die Hilfeleistung nach diesem schweren Unfall abgeschlossen und beendet werden.

 
 
 

13. Mai 2005
Hilfeleistungseinsatz:
Sattelschlepper wich Pkw aus und stürzte um

Der geistesgegenwärtigen Reaktion des Lenkers eines Sattelschleppers dürfte eine Pkw-Lenkerin am Nachmittag des Freitag, 13. März 2005, wohl ihr Leben verdanken. Die Frau war mit ihrem Fahrzeug in Breitenaich, Gemeinde Scharten, von einer Seitenstraße in die Wallener Bundestraße (B 134) eingebogen und damit zu weit auf die Gegenfahrbahn geraten.

Ein aus Richtung Wallern kommender Lenker eines Sattelschleppers riss sein Fahrzeug auf das Straßenbankette, um einen Frontalzusammenstoß mit dem kleinen Pkw zu vermeiden. Nachdem das Schwerfahrzeug den Pkw noch touchierte und im Bankette versank, stürzte das Sattelfahrzeug um und blieb auf der Seite liegen. Der Lkw-Lenker konnte seinen Laster unverletzt verlassen, die Pkw-Lenkerin wurde leicht verletzt.

Um 16.07 Uhr wurde die zuständige Feuerwehr Finklham von der Oö. Landeswarnzentrale in Linz alarmiert, welche nach der Erkundung der Lage das Schwerkranfahrzeug der FF Wels sowie jenes der Freiwilligen Feuerwehr Alkoven an die Unfallstelle beordern ließ. Der Sattelauflieger war mit einer rund 6,5 Tonnen schweren Stahlrolle sowie einigen Tonnen Fertigputz beladen, welche vom Kranfahrzeug Wels sowie mittels eines Krans der betroffenen Firma entladen wurden. Die Einsatzkräfte der FF Finklham waren hier mit einem staublastigen Unterfangen konfrontiert, mussten sie die teilweise aufgerissenen Säcke am Lkw auf eine Palette schlichten.

In Zusammenarbeit mit einem zwischenzeitlich ebenfalls eingetroffenen Unternehmen aus dem Mühlviertel wurde das umgestürzte Schwerfahrzeug nach dem vollständigen Entladen mittels drei Seilwinden auf die Räder gestellt. Während zwei Seilwinden (Kran Wels, Lkw der Firma) das Fahrzeug seitlich aufrichteten, wurde mit der Seilwinde des Alkovener Kranfahrzeuges der Lkw zurück auf die Fahrbahn gezogen.

Gegen 18.45 Uhr stand der Sattelschlepper wieder auf der Bundesstraße, welche während der Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden musste. Die FF Alkoven stand mit fünf Mann sowie dem KDO-F und dem Kranfahrzeug zwischen 16.25 Uhr und 19.15 Uhr im Einsatz. Diese Hilfeleistung zeigte deutlich, dass eine kooperative Zusammenarbeiten zwischen Gewerbe und Feuerwehren ausgezeichnet funktionieren kann.

 
 

11. Mai 2005
Motorblock zerrissen - Öleinsatz

 

 

Um 17.26 Uhr wurde die FF Alkoven am 11. Mai 2005 zu einem weiteren Einsatz gerufen. Die Gendarmerie benötigte einige Einsatzkräfte zum Binden von ausgeflossenem Mineralöl auf der B 129 in Straß. Zwei im Feuerwehrhaus anwesende Kräfte rückten daraufhin mit dem Rüstlöschfahrzeug ab. Der Lenker eines Pkws war vom Fahrzeugservice in einer Werkstatt auf dem Weg nach Hause, als es plötzlich den Motorblock zerriss. Das ausgetretene Öl wurde rasch gebunden, der Pkw von einem Abschleppdienst von der Bundesstraße abtransportiert.
Einsatzende: 18.20 Uhr.

 
 

11. Mai 2005
Plane sorgte für Hochspannungsleitungskurzschluss

Nach einem Notruf in die Landeswarnzentrale in Linz wurde die FF Alkoven am 11. Mai 2005 um 14.21 Uhr telefonisch zu einem nicht alltäglichen Einsatz alarmiert. Eine durch die Windböen von einem Feld weggeflogene Abdeckplane hatte an einer nahe liegenden Hochspannungsleitung außergewöhnliche Folgen. In der Plane befanden sich kleine Metallverbindungen, welche einen Stromsprung bzw. Überschlag und in der Folge für einen Kurzschluss in der Hochspannungsleitung gesorgt hatten. Dadurch wurde auch der Engergieversorger  auf das Manko aufmerksam und alarmierte folglich die Feuerwehr Alkoven mit dem Hubrettungsgerät.

 

Drei verständigte Feuerwehrmitglieder rückten mit der Teleskopmastbühne nach Bergham aus. Nach dem Wegschalten der Stromversorgung im betroffenen Bereich konnte damit begonnen werden, die größeren und kleineren Planenfetzen zu entfernen, welche sich hartnäckig in den Leitungen verfangen hatten. Eine der Zonen bzw. Masten war mit dem schweren Fahrzeug nicht erreichbar, da sich der Strommast inmitten eines Feldes befindet. Kurzerhand kletterte einer der Feuerwehrleute auf den rund 18 Meter hohen Maste und entfernte die Planenteile.

Die anderen Planenteile konnten dann mit Hilfe der Teleskopmastbühne entfernt werden. Hierbei hat sich auch die Leiter am Masten bestens bewährt, so dass Teile von der Korbbesatzung und andere Teile von einem Mann über die Leiter entfernt werden konnten. Im Zuge dieser außergewöhnlichen Aufräumarbeiten wurde ein auch gleich ein großer Planenteil von einem Baum entfernt.
Nach etwas mehr als einer Stunde Einsatzzeit konnte die Hilfeleistung um 15.30 Uhr abgeschlossen werden.