EINSATZBEITRÄGE OKTOBER 2005

 
 

31. Oktober 2005
Kraneinsatz bei Bauernhausgroßbrand in Buchkirchen

Die Freiwilligen Feuerwehren Buchkirchen, Scharten, Finklham Haiding, Holzhausen, Krenglbach, Mistelbach und Marchtrenk (Alarmstufe I + II für Buchkirchen) wurden am Nachmittag des 31. Oktober 2005 zum Brand eines Bauernhauses in der Gemeinde Buchkirchen alarmiert. In einem landwirtschaftlichen Anwesen war ein Brand ausgebrochen, der rasend schnell um sich greifen konnte.

Aufgrund der engen Bauweise der beiden Wirtschaftstrakte sowie des Wohnhauses griffen die Flammen rasch auf beide Gebäude über. Durch große Mengen an gelagertem Heu und Stroh standen beide Objekte beim Eintreffen der FF Buchkirchen in Vollbrand. Im letzten Moment gelang es der Wehr, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude zu verhindern und dieses zu schützen.

Erst die nachrückenden Feuerwehren konnten sich dem tatsächlichen Löscheinsatz sowie der dazu erforderlichen Herstellung einer Löschwasserleitung von einem einige Hundert Meter entfernt vorbeiführenden Bach (Aufbau von 2 B-Leitungen) widmen. Gegen 16.00 Uhr erfolgte dann auch die Anforderung des Atemschutzfahrzeuges des Bezirkes Wels-Land (FF Stadl Paura) sowie des Kranfahrzeuges der FF Alkoven zum Abräumen der großen Heu- und Strohmengen.

Drei Mann der FF Alkoven rückten kurz nach 16.00 Uhr nach Buchkirchen ab (Anfahrtsweg ca. 15 km). Kurz nach dem Eintreffen konnte mit dem Abräumen des ersten Strohstockes begonnen werden. Feuerwehrleute standen dabei permanent mit Strahlrohren zur Seite, um die beim Abräumen aufflackernden Glutnester rasch wieder abzulöschen und auch die in der Kranschaufel auflodernden Flammen (zum Schutz der Hydraulikleitungen) unverzüglich zu löschen. Aufgrund der guten Erreichbarkeit des Objektes gingen diese Arbeiten recht zügig voran und ersparten den örtlichen Feuerwehrleuten auf diese Weise ein hohes Maß an zeit- und Kräfte raubender Arbeit.

Schwieriger gestaltete sich das Ausräumen des Heus im zweiten Gebäudeteil, wo zuvor bereits händisch die Aufräumarbeiten begonnen hatten. Da hier Mauerwerk und teilweise auch der Dachstuhl noch intakt waren, musste der Kranführer sehr konzentriert immer wieder über das Dach "einfädeln", um dann aus dem Obergeschoß das Heu abgraben und wieder herausheben zu können.

Auch hier standen örtliche Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz zur Löschhilfe unterstützend im Einsatz. Bis ca. 21.30 Uhr konnten beide Objektteile von sämtlichen Heu- und Stroh geräumt werden.

Nach dem Reinigen des Kranfahrzeuges konnte die überörtliche Hilfeleistung für die drei eingesetzten Feuerwehrmänner aus Alkoven um 22.10 Uhr abgeschlossen werden.

Dieser Einsatz zeigte neuerlich die Multifunktionalität des Kranfahrzeuges, das im vorliegenden Fall dazu beigetragen hat, viel Zeit und vor allem viel Arbeit zu sparen.

 
 

24. Oktober 2005
Auf Fahrzeug des Roten Kreuz aufgefahren

 

 

Während die FF Alkoven bei einem Verkehrsunfall in Straßham im Einsatz stand, erreichte die Einsatzkräfte um 16.45 Uhr des 24. Oktober 2005 ein weiterer Bergungsauftrag. Eine vermutlich alkoholisierte Lenkerin war mit ihrem Pkw auf der B 129 in Höhe der ehemaligen Alkovener Kläranlage auf ein Rotkreuz-Fahrzeug aufgefahren. Der Sachschaden hielt sich jedoch in Grenzen und verletzt wurde niemand. Aufgrund der Dichte des bereits voll eingesetzten Berufsverkehrs wurde die FF Alkoven beauftragt, den Pkw der Lenkerin unverzüglich von der Bundesstraße zu entfernen. Aufgrund des Einsatzalarms 20 Minuten zuvor im Feuerwehrhaus befindliche Helfer rückten somit auf die B 129 aus und entfernten den Pkw von der Bundesstraße. Einsatzende: 17.30 Uhr.


 

24. Oktober 2005
Zwei Verletzte bei Frontalkollision in Straßham

Um 16.25 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Alkoven und Polsing am 24. Oktober 2005 mit den Alarmstichworten "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, Theninger Straße in Straßham" alarmiert. Unverzüglich rückte die FF Alkoven mit dem Rüstlöschfahrzeug sowie dem Kommandofahrzeug (2. Bergegerät) nach Straßham ab. Da sich auch auf der B 129 in Höhe der alten Kläranlage ein größerer Stau entwickelt hat, lag anfangs der Verdacht nahe, es handle sich um eine falsche Ortsangabe. Nichts desto trotz rückten die Helfer dennoch ins Ortstgebiet von Straßham (B 133) ab.

Dort waren zwei Pkws frontal zusammengestoßen, wobei beide Fahrzeuge zur Seite geschleudert und beide Lenker unbestimmten Grades verletzt wurden. Der Lenker eines der Fahrzeuge konnte nur über die Beifahrerseite befreit werden, beide Verletzten wurden von Sanitätern des Arbeitersamariterbundes sowie des Roten Kreuzes und des Notarztteams versorgt. Eingeklemmt war beim Eintreffen der Feuerwehr Alkoven niemand mehr.

Bei einem der beteiligten Fahrzeuge wurden die Vorder- und die Hinterachse ausgerissen, so dass die Bergung bzw. der Abtransport des Wracks nur mehr per Kran möglich war und somit das Kranfahrzeug der FF Alkoven an die Einsatzstelle nachbeordert werden musste. Nach dem Verbringen des Wracks von der Unfallstelle wurde auch das zweite Unfallfahrzeug mittels Kran geborgen und direkt auf die Ladefläche eines Abschleppfahrzeuges einer Firma verladen. Nach dem Binden des ausgelaufenen Öls konnte die jeweils einseitige Sperre der B 133 wieder aufgehoben werden. Einsatzende: 18.05 Uhr.


 

18. Oktober 2005
Hilfeleistung in Stroheim - Person unter Traktor eingeklemmt

Die Freiwilligen Feuerwehren Stroheim und Mayrhof-Reith wurden am frühen Abend des 18. Oktober 2005 zu einer unter einem Traktor eingeklemmten Person alarmiert. Aufgrund eines Fahrzeugausfalls in Stroheim wurden unverzüglich die Freiwillige Eferding (Seilwinde, Bergegerät) sowie die Freiwillige Feuerwehr Alkoven (Kranfahrzeug) angefordert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich folgendes Bild:

Der Lenker eines Traktors mit einem Ladewagen stürzte aus unbekannter Ursache mit seinem landwirtschaftlichen Fahrzeug um. Dabei wurde das am Traktor sitzende Kind mit dem rechten Fuß unter dem Traktor begraben und eingeklemmt (die Verletzungen erwiesen sich später im Krankenhaus als leicht). Beim Eintreffen des Kranfahrzeuges sowie des Kommandofahrzeuges der FF Alkoven gelang es der Feuerwehr Eferding gerade, den Traktor mit dem Spreizer soweit anzuheben, dass der ansprechbare Verletzte befreit und dem Roten Kreuz übergeben werden konnte.

Mit Seilwinden des Rüstlöschfahrzeuges der FF Eferding sowie jener des Kranfahrzeuges Alkoven wurde nach der Verletztenversorgung der umgestürzte Traktor wieder auf die Räder gestellt, während der ebenfalls umgestürzte Ladewagen durch den Einsatz eines Greifzuges wieder aufgerichtet werden konnte.
Die Feuerwehrleute aus Alkoven konnten den Hilfeleistungseinsatz gegen 20.30 Uhr abschließen.

 
 

5. Oktober 2005
Verkehrsunfall mit Mopedauto und Transporter

 

 

"Verkehrsunfall, Person eingeklemmt - B129 in Straß"´- so lautete am Mittwoch, dem 5. Oktober 2005, die durch die Oö. Landeswarnzentrale übermittelten Alarmstichworte bei der Alarmierung der FF Alkoven um 07.39 Uhr (Alarmsirene, Personenrufempfänger, Handyalarm)! Um 07.42 Uhr rückten die Kräfte mit dem Rüstlöschfahrzeug sowie dem Kommandofahrzeug (2. Bergegerät) nach Straß aus. Bei einem Abbiegemanöver eines Mopedautos kurz nach der Strohtankstelle dürfte dessen Lenker einen entgegenkommenden Transporter übersehen haben. Nach der Lage der Unfallfahrzeuge beim Eintreffen der Feuerwehr dürfte der Lenker des Transporters noch versucht haben, auszuweichen, eine Kollision war jedoch nicht mehr vermeidbar.
Der Fahrer des Mopedautos wurde unbestimmten Grades verletzt - jedoch nicht eingeklemmt - und vom Samariterbund Alkoven ins Krankenhaus eingeliefert. Die FF Alkoven übernahm die Bergung der Unfallfahrzeuge sowie das Freimachen der stark befahrenen Bundesstraße 129.
Einsatzende: 08.30 Uhr.