EINSATZBEITRÄGE Mai 2005 - Block 1

 
 

10. Mai 2005
Lkw-Bergung nach Verkehrsunfall

Wegen eines kleinen Astes bremste die Lenkerin eines Pkws am Abend des 10, Mai 2005 ihr Fahrzeug auf der B 129 zwischen Alkoven und Schönering plötzlich sehr stark ab. Der Lenker eines nachkommenden Postlkws konnte einen Aufprall gerade noch verhindern und steuerte sein Fahrzeug nach rechts Richtung Straßenrand. Ein hinter dem Lastwagen fahrender Fahrer eines Transporters konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte in der Folge dem Lkw auf. Verletzt wurde niemand.

Um 18.23 Uhr wurde die FF Alkoven telefonisch zur Hilfeleistung angefordert, worauf um 18.25 Uhr die Personenrufempfänger "Kran" ausgelöst worden waren, einige weitere Feuerwehrmitglieder befanden sich im Feuerwehrhaus, so dass die Mannschaft unverzüglich ausrücken konnte.
Der voll beladene Lkw der Post stand in einer Schräglage im Straßengraben. Die Einsatzleitung entschied sich, die Bergung wieder auf jedem Weg durchzuführen, auf dem der Lkw in den Graben rutschte. Zu diesem Zweck wurden das Kranfahrzeug sowie das Rüstlöschfahrzeug in Stellung gebracht.

Während mit einem Gurt und der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges die Sicherung des Lkws gegen ein Umstürzen erfolgte, diente die Einbauseilwinde des Kranfahrzeuges als Zugmittel, um das Fahrzeug wieder auf die Straße zu ziehen. Nach dem Abschluss der Bergearbeiten, dem Reinigen der Fahrbahn und dem Entfernen eines weiteren Unfallfahrzeuges konnten die 13 eingesetzten Feuerwehrkräfte die Hilfeleistung um 20.20 Uhr beenden.

 
 

9. Mai 2005
Hilfeleistungseinsatz:
Kraneinsatz bei schwerem Unfall mit Schulbus und Lkw

Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Lagerhauskreuzung in Eferding wurden um 13.29 Uhr des 9. Mai 2005 die Feuerwehren Eferding, Fraham und Stroheim alarmiert. Der Lenker eines Kühllastwagens dürfte einen auf der B 134 fahrenden Schulbus übersehen haben und noch knapp vor diesem in die Bundesstraße eingebogen sein. Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision, wobei der Bus im Bereich des Fahrersitzes aufgerissen wurde. In der Folge stürzte auch der Lkw um und blieb auf der Seite liegen.

Der Lenker des Busses wurde dabei schwerst verletzt und eingeklemmt, jener des Lkws erlitt ebenfalls Verletzungen unbestimmten Grades, war jedoch ansprechbar. Den vorliegenden Informationen zufolge wurden ca. 10 Kinder im Bus verletzt, zwei davon schwer. Ein Schüler hatte besonderes Glück, er soll durch die Windschutzscheibe des Busses geschleudert worden sein, erlitt dabei aber "nur" Prellungen. Beide Fahrzeuglenker mussten von den eingetroffenen Feuerwehren aus den Unfallwracks befreit und anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden.

Zur Bergung des auf der Seite liegenden Lkws wurde um 14.02 Uhr die FF Alkoven telefonisch um Unterstützung der Feuerwehren vor Ort mit dem Kranfahrzeug angefordert. Nach dem Abschluss der Unfallaufnahme durch die Exekutive und dem Entfernen des Busses konnte die Bergung des Lasters in Angriff genommen werden. Zu diesem Zweck wurde das Rüstlöschfahrzeug der FF Eferding auf einer Seite als Gegenzugpunkt (Seilwinde) in Position gebracht, während das Aufziehen des Lkws mit der Seilwinde des Kranfahrzeuges der FF Alkoven unter Verwendung einer Umlenkrolle erfolgte.

Auf diese Weise konnte der beschädigte Lkw, dessen Aufbau beim Aufprall mit dem Bus bereits aufgerissen worden war, behutsam wieder auf die Räder gestellt und von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt werden.
Während die auswärtigen Feuerwehren einrücken konnten, übernahm die örtliche Feuerwehr Eferding noch abschließende Aufräumarbeiten. Die B 134 war längere Zeit gesperrt.
Die FF Alkoven stand von 14.02 Uhr bis 16.02 Uhr mit 9 Mann sowie dem KDO-F und dem Kranfahrzeug im Hilfeleistungseinsatz.

 
 

8. Mai 2005
Hilfeleistungseinsatz:
S
tundenlanger Löscheinsatz bei Strohballenfeuer

In den späten Nachmittagsstunden des 8. Mai 2005, dem Muttertag, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Scharten und Finklham zu einem Strohlagerbrand neben einem landwirtschaftlichen Objekt in der Ortschaft Breitenaich gerufen. Aus bislang unbekannter Ursache waren größere Mengen an in großen Ballen gelagertem Stroh in Brand geraten, der sich nur schwer bekämpfen ließ, da das Löschwasser nicht bis ins Innere vordringen konnte.

Nach der zusätzlichen Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Steinholz für die Herstellung einer Löschwasserversorgung aus einem Bach wurde um 18.42 Uhr auch die Freiwillige Feuerwehr Alkoven mit dem Kranfahrzeug und dem Greifwerkzeug alarmiert.

Wenige Minuten später rückten sodann die Besatzungen des Kranfahrzeuges sowie des Kommandofahrzeug nach Breitenaich ab. Nach dem Aufrüsten mit dem Greifwerkzeug wurde damit begonnen, die Ballen auseinander zu reißen, um damit alle Glutnester erreichen zu können. Aufflackernde Brände wurden von den Feuerwehren immer wieder abgelöscht, während auf das gesamte Strohlager weiterhin kontinuierlich Löschwasser aufgetragen wurde.

Der Einsatzleitung gelang es schlussendlich in weiterer Folge auch, einen schweren Kettenbagger zu organisieren, welcher aufgrund der guten Zugänglichkeit enorme Hilfe beim Auseinanderziehen der Strohmassen leisten konnte. Die Einsatzkräfte der FF Alkoven konnten schlussendlich gegen 20.45 Uhr vom Brandort abrücken und die Hilfeleistung um 21.30 Uhr endgültig abschließen. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten der Wehren Scharten, Finklham und Steinholz zogen sich noch bis weit in die Nacht hinein fort.

Die Kapazität des Baggers war in diesem Fall naturgemäß entsprechend größer als jene des Kranfahrzeuges. Dies war vor allem der guten Zugänglichkeit der Örtlichkeit des Strohlagers zu verdanken.

Bei einem weiteren Brandeinsatz am 17. Jänner 2000 konnte auf diese Weise bereits einmal gute Unterstützung geleistet werden, als es darum ging, Brandmaterial vom Dachboden eines Bauernhauses zu räumen.

 
 

7. Mai 2005
Sicherungsdienst - Gedenkfeier im Schloss Hartheim

Die Gedenkfeier an die Greueltaten im Schloss Hartheim während des zweiten Weltkrieges waren am Samstag, dem 7. Mai 2005, wieder Anlass für eine Großveranstaltung mit internationaler Beteiligung. Neben Botschaftern aus zahlreichen Ländern waren auch Bundespräsident Fischer sowie Oö. Landeshauptmann Dr. Pühringer vertreten. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wurden die Feuerwehren Alkoven und Polsing ersucht, die dazu notwendige Verkehrswegsicherung zu übernehmen.

Das Schloss Hartheim war
im II. Weltkrieg Schauplatz
von "Säuberungen",
denen 30.000 Menschen
zum Opfer fielen!
Heute ist es ein Gedenk-
und Ausstellungsort.

 Im Vorfeld wurde seitens der Bezirkshauptmannschaft Eferding der dazu notwendige Bescheid ausgestellt, um für die Einsatzkräfte auch die rechtliche Absicherung für die Durchführung dieser Tätigkeit sicher zu stellen.
Mehrere Mann waren zwischen 08.30 Uhr und 14.30 Uhr sowie nochmals zwischen 20.30 Uhr und 23.00 Uhr im Einsatz.

 
 
 

6. Mai 2005
Lose Bauteile - Kraneinsatz in Scharten

 

 

Zu einem landwirtschaftlichen Objekt in Unterscharten, Gemeinde Scharten, wurde die FF Alkoven am Freitag, dem 6. Mai 2005, gerufen. Der Kamin des Gebäudes war bereits derart desolat, dass bereits Beschädigungen am Dach aufgetreten waren. Zwei Mann rückten mit dem Kranfahrzeug aus und unterstützten dann mit dem Arbeitskorb die Demontage des Kamins.
Einsatzzeit: 08.00 Uhr bis 10.15 Uhr.